Workshops / Vorträge
2011
15.11.2011
An Evening of Zambian Literature
Vortrag von Ranka Primorac (Southampton, UK): "Local cosmopolitanism in Zambian literature: at home in the world in 1970s Lusaka" und anschließende Lesung der sambischen Schriftstellerin Namwali Serpell (Berkeley, USA)
Die Veranstaltung fand im Rahmen der interdisziplinären Forschungsplattform Zentrum für Interkulturelle Studien / ZIS der JGU statt und wurde vom ZIS sowie dem Institut für Ethnologie und Afrikastudien finanziell unterstützt.
15.06.2011
Anja Oed (Mainz): Afrikanische Literatur
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Afrika"
2010
22.04.2010
Anja Oed (Mainz): Afrikanische Literatur
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Afrika"
10.04.2010
Vom 7. bis 11. April 2010 fand am Institut für Ethnologie und Afrikastudien die Tagung "Kontinuitäten und Brüche: 50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika" der Vereinigung für Afrikawissenschaften Deutschland (VAD e.V.) sowie der 19. Afrikanistentag statt.
Im Rahmen dieser beiden Veranstaltungen beschäftigte sich ein Panel mit dem Thema "African Literature in the 21st Century" (Panel 23).
Aus der Ankünigung:
Transferring the overall topic of the conference to the realm of literature, this panel is concerned with African creative writing 50 years after independence. Papers will focus on African novels published in both African and the former colonial languages in the first decade of the 21st century. Presenters will aim at providing overviews or highlighting more general literary trends, i.e., discussions of the continuities and discontinuities in African novels by particular authors, from particular countries and/or in particular languages.
Robert Fotsing Mangoua (Dschang): "From missionary writer to artist writer: the changing status of the African writer in the 21st century"
Kathrin Heitz (Basel): A new colour: reflections on Chimamanda Ngozi Adichie's novels"
Almut Seiler-Dietrich (Bensheim): "'Unsere Geschichte ist kein Schloss und keine Kathedrale': Genealogie und Geschichte im Werk von Clémentine Faïk-Nzuji"
Aissatou Bouba (Bremen): "Gender im französischsprachigen Roman Afrikas"
Melanie Bourlet (Paris): "Creative writing in Pulaar (Senegal, Mauritania)"
Nadia Cohen (Frankfurt/Main): "Trends in Malian literature with a focus on Bamanankan publishing"
Lutz Diegner (Berlin): "The Kenyan challenge (?): dis/continuities in the Swahili novel 50 years after independence"
2009
20.05.2009
Anja Oed (Mainz): Afrikanische Literatur
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Afrika"
2008
9.–12.01.2008
9th International Janheinz Jahn Symposium
"Beyond 'Murder by Magic': Investigating African Crime Fiction"
2007
13.12.2007
Onookome Okome (Edmonton, Kanada):
Crime and punishment in popular Nigerian video film
2006
11.05.2006
Anja Oed (Mainz): Afrikanische Literaturen
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Afrika"
2005
14.07.2005
Anja Oed (Mainz): Verwandelte Texte: Oratur und Literatur in Afrika
Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Afrika"
2004
17.–20.11.2004
8th International Janheinz Jahn Symposium
"Creative Writing in African Languages: Production, Mediation, Reception"
23.07.2004
Symposium: "Der Schwarze Orpheus als interkulturelle Metapher"
1954 erschien im Carl Hanser Verlag, München, die Anthologie Schwarzer Orpheus: Moderne Dichtung afrikanischer Völker beider Hemisphären, herausgegeben von Janheinz Jahn, der die einzelnen Gedichte auch ausgewählt und ins Deutsche übertragen hatte. Zur Würdigung des 50. Jubiläums der Lyrikanthologie Jahns, deren Veröffentlichung den Beginn einer breiteren Rezeption zeitgenössischer afrikanischer Literaturen in Deutschland markiert, fand – vom Zentrum für interkulturelle Studien finanziert – am 23. Juli 2004 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein interdisziplinäres Symposium zum Thema "Der Schwarze Orpheus als interkulturelle Metapher" statt. Gleichzeitig war das Symposium auch eine Hommage an Janheinz Jahn, dessen literarischer Spürsinn und vielseitige Begabung den Schwarzen Orpheus ermöglicht hat und dessen Sammeleifer die Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen den Grundstock ihres einzigartigen Bestandes verdankt. Jahn wäre am 23. Juli 2004 sechsundachtzig Jahre alt geworden.
Das Symposium wurde von Anja Oed (Institut für Ethnologie und Afrikastudien) und Lutz Dreyer (Fachbereich Musik, Musikhochschulausbildung Rheinland-Pfalz). Ziel des Symposiums war es, die Bedeutung der Idee bzw. der Figur des Schwarzen Orpheus als interkultureller Metapher zu untersuchen und dabei sowohl zeitgeschichtliche Zusammenhänge und Bedingungen aus heutiger Sicht zu reflektieren als auch den Vermittlungsgedanken aufzugreifen, der bei Jahn, aber auch bei anderen Protagonisten der Literatur- und Musikszene von großer Bedeutung war und ist. Sowohl literatur- als auch musikwissenschaftliche Perspektiven wurden dabei berücksichtigt.
Vorträge:
Anja Oed (Mainz): Der Schwarze Orpheus als interkulturelle Metapher: Einführung
Thomas Geider (Köln): Der "Schwarze Orpheus" auf dem Weg zur Weltliteratur: Janheinz Jahn vermittelt
Janos Riesz (Bayreuth): Orphée Noir – Schwarzer Orpheus – Black Orpheus
Volker Gallé (Worms): "Große Zivilisationen waren immer Mischkulturen" – Europäische Philosophie und afrikanische Poesie bei Senghor und Jahn
Achim Diehr und Jörg Möller (Geldern): Der Schwarze Orpheus an einem deutschen Gymnasium – Bericht vom Projekt "Afrikanische Gedichte in Bildern und Musik"
Wolfgang Bender (Mainz): Négritude in der Musik: Senghors Gedichte in der Vertonung von Lamine Konté
Lutz Dreyer (Mainz): Schwarzer Orpheus, was lehrst du uns? Elemente afrikanischer Musik im zeitgenössischen Musikschaffen.
Das Symposium klang aus mit einem lyrisch-musikalischen Abendprogramm. In seiner Heterogenität und Interkulturalität, die sich in dem ganz unterschiedlichen, aber jeweils äußerst gelungenen Zusammenspiel von Dichtung und Musik in Interpretationen durch Studierende einerseits und einen professionellen Griot andererseits äußerten, demonstrierte der Abend die Aktualität und Relevanz des Anliegens von Jahns Schwarzem Orpheus ebenso wie die Faszination, die nach wie vor von der Metapher ausgeht. Unter der künstlerischen Leitung von Lutz Dreyer, der am Klavier auch selbst mitwirkte, präsentierten zunächst Studierende des Fachbereichs Musik das Ergebnis ihrer Auseinandersetzung mit Texten aus dem Schwarzen Orpheus im laufenden Sommersemester. In Form von musikalischen Improvisationen interpretierten Marc Dostert (Gesang und Rezitation), Silvia Fox, Jasmin Gottstein, Nathalie Porth, Christine Tischleder (alle Flöte), Sonja Fischer, Jochen Kleinschmidt, Annette Homann, Nina Pfropfe (alle Violine), Stephan Klischat (Gitarre), Dominik Mattes und Steffen Welsch (beide Trommeln) Senghors Gedichte "Ich hab dir ein Lied gesponnen", "Ach diese Straßen", "Gesang des Eingeweihten", "Sie treibt mich", "Ich hab dich begleitet" und "Kongo" in der deutschen Übertragung von Janheinz Jahn. Erweitert wurde das Programm durch das Präludium bzw. Postludium "Minimal Maximal" sowie drei Interludien: Eugene Novotneys "A Minute of News", die Trommelimprovisation "Pas de Deux" und William J. Schinstines "Couplets".
Nach einer kurzen Pause folgte der Auftritt der senegalesischen Griot-Legende Lamine Konté (Paris). Konté rezitierte Poesie ausgewählter Dichter der Négritude (vor allem L.S. Senghor, Birago Diop, Aimé Césaire und Bernard Binlin Dadié) in französischer Sprache und begleitete sich dabei selbst auf der Kora. Er ergänzte seinen Vortrag durch Erläuterungen zur Musik und Kultur verschiedener westafrikanischer Länder bzw. zu den vorgetragenen Texten.
2003
Sommersemester 2003
Vortragsreihe im Rahmen des Institutskolloquiums des Instituts für Ethnologie und Afrikastudien:
"Afrikanische Ora-/LiteraTouren"
Koordination: Prof. Dr. Carola Lentz und Prof. Dr. Véronique Porra
Mit finanzieller Unterstützung durch das Zentrum für interkulturelle Studien und das Studium generale der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
29.04.2003
Ato Quayson (Cambridge, UK):
Time is not like a box of chocolate, or: the historical imagination in African writing
06.05.2003
Justin Bisanswa (Québec/Berlin):
Oralité et traversée de l'écriture dans les littératures africaines
13.05.2003
Graham Furniss (London):
Hausa popular literature and video film: the rapid rise of cultural production in times of economic decline
20.05.2003
Susanne Gehrmann (Berlin):
Von verschriftlichter zu geschriebener Oratur. Das Beispiel Senegal und die Romane Boubacar Boris Diops
27.05.2003
Anja Oed (Mainz):
Wer hat Angst vor der Büffelfrau? Mobolaji Adenubis literarische Popularisierung von Divinationstexten der Yorùbá
03.06.2003
Wolfgang Bender (Mainz):
Tessema Eshete: Der erste recording artist aus Äthiopien in Deutschland
17.06.2003
Birgit Meyer (Amsterdam):
Thank you Jesus! Christliche Videofilme, Religion und Öffentlichkeit in Ghana
24.06.2003
Frank Schulze-Engler (Frankfurt/Main):
Postkolonialismus – und was dann? Zur Politik des Privaten in der afrikanischen Frauenliteratur
01.07.2003
Alain Ricard (Paris):
De la description à la transcription: un "panégyrique" zoulou en 1840
08.07.2003
Kai Kresse (St. Andrews):
Erzählen und erinnern, ermahnen und erklären. "Menschsein" und "Menschlichkeit" in neuerer Swahili-Dichtung
15.07.2003
Janos Riesz (Bayreuth):
"Stimmen" im afrikanischen Roman französischer Sprache
22.07.2003
Uta Reuster-Jahn (Mainz):
Der kooperative Erzählstil bei den Mwera in Südost-Tansania.
Einzelvorträge im Wintersemester 2003
01.12.2003
George Olusola Ajibade (Obafemi Awolowo University, Ile-Ife, Nigeria):
Between two worlds: Kola Akinlade and the Yoruba detective novel
26.11.2003
Ambroise Kom (College of the Holy Cross, Worcester, Massachusetts):
Movements of ideas and literary production in Africa: The case of Cameroon
2002
27.11.2002
James Gibbs (University of Bristol):
Poet, playwright and political activist: Wole Soyinka − the last 12 years.