Gerd Meuer-Archiv

Im Jahr 1999 hat Gerd Meuer, jahrzehntelang einer der führenden deutschen Afrika-Journalisten, der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen seine umfangreiche Sammlung eigener Skripte, Tonbänder, Fotos und zahlreicher weiterer Dokumente geschenkt.

Gerd Meuer war und ist an vielen Veranstaltungen und Rundfunksendungen zu afrikanischer Literatur in Deutschland, aber auch anderen Ländern, maßgeblich beteiligt, u.a. als Mitinitiator bzw. -organisator, als Moderator oder Übersetzer.

Gerd Meuer mit einem Dichter aus Soweto während der Buchmesse in Frankfurt, 1980. © Gerd Meuer.

Im Rahmen von Veranstaltungen zu afrikanischer Literatur und Musik, Politik und Umwelt ist er für zahlreiche Sender und Institutionen tätig gewesen, darunter ARD, DW, SRG, ORG, Radio France, BBC, Radio Nederland, mehrere afrikanische Rundfunk-Anstalten, Radio Pacifica, National Public Radio (USA), Volkshochschulen und Akademien. Seine Beiträge sind in vielen Zeitschriften und Zeitungen erschienen. Mit etlichen afrikanischen Autoren, darunter auch Literatur-Nobelpreisträger Wole Soyinka, verbinden Gerd Meuer langjährige Freundschaften.

Das Gerd Meuer-Archiv bietet zahlreiche Lehr- und Forschungsmaterialien zur afrikanischen Literatur und Musik sowie einen reichhaltigen Bestand an Interviews mit SchriftstellerInnen und MusikerInnen sowie Berichterstattungen zu verschiedensten Themen, sowohl in auditiver als auch schriftlicher Form. Neben den rund 200 Tonbändern aus den 1970er bis 1990er Jahren, zahlreichen Manuskripten, Artikeln und Textdokumenten sind auch die zahlreichen Fotodokumente sehr interessant.

Gerd Meuer moderiert eine Lesung mit Wole Soyinka im Deutsch-Amerikanischen Institut in Heidelberg, 2004. Der literaturbegeisterte Hund heißt Lola und ist ein großer Fan von Wole Soyinka, ebenso wie seine Nachfolgerin Cara. © Gerd Meuer.