Manfred Loimeier-Archiv

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Das Manfred Loimeier-Archiv besteht aus 35 Aktenordnern mit Zeitungsartikeln, Interviews, Rezensionen, Verlagsinformationen, Manuskripten, Ausdrucken von Internetseiten und zahlreichen weiteren Dokumenten zu afrikanischen Autorinnen und Autoren bzw. zu afrikanischer Literatur, die der Journalist, Autor und Literaturwissenschaftler Manfred Loimeier von Anfang der 1990er Jahre bis 2010 gesammelt hat. Im Sommer 2010 hat Manfred Loimeier diese Sammlung der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen überlassen, um sie so für die Forschung zugänglich zu machen.

Manfred LoimeierManfred Loimeier studierte in Tübingen, Wien, Basel und Berlin Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie. 2005 promovierte er als Stipendiat der Hans Böckler-Stiftung in Bayreuth mit einer Arbeit über das journalistische Interview als Rezeptionsform in der frankophonen, anglophonen und deutschsprachigen Presse am Beispiel von Wole Soyinka und Ousmane Sembène. 2010 folgte, in Heidelberg, seine Habilitation über J.M. Coetzee.

Manfred Loimeier hat seit 1990 als Redakteur gearbeitet und im Rahmen dieser Tätigkeit zahlreiche Artikel und Interviews zu afrikanischer Literatur publiziert. Er hat mehrere Bücher über afrikanische Literatur sowie eine Interview-Sammlung veröffentlicht, zwei Bände mit südafrikanischen Kurzgeschichten herausgegeben und den neuesten Roman des simbabwischen Schriftstellers Shimmer Chinodya, Strife (2007), ins Deutsche übersetzt. 1997 hat er Projekte der Heinrich-Böll-Stiftung zur Leseförderung in Nigeria und Mali evaluiert. Zwei Jahre lang ist er als "Literatur-Scout" und Moderator von Lesungen südafrikanischer Autoren tätig gewesen, die auf Einladung der Stiftung "Kunst:Raum Sylt-Quelle" zwischen 2003 und 2005 auf Sylt und in Hamburg aus ihren Werken lasen. Außerdem hat er an der Universität Heidelberg und am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Seminare zu afrikanischen Literaturen durchgeführt.

Das Manfred Loimeier-Archiv kann während der Öffnungszeiten in der Jahn-Bibliothek für afrikanische Literaturen eingesehen werden.

 

Ausgewählte Buchtitel von Manfred Loimeier

Afrikanische Literatur

Chinodya, Shimmer, 2010: Zwietracht. Roman. Übersetzung aus dem Englischen von Manfred Loimeier. Heidelberg: Wunderhorn.

Loimeier, Manfred (Hg.), 2010: Elf. Fußballgeschichten aus Südafrika. Wuppertal: Peter Hammer.

Loimeier, Manfred (Hg.), 2005: Yizo Yizo. Geschichten aus einem neuen Südafrika. Wuppertal: Peter Hammer.

Bücher über afrikanische Literatur

Loimeier, Manfred, 2010: Africando. Literarische Reise durch einen Kontinent. Frankfurt: Brandes und Apsel.

Loimeier, Manfred, 2008: J.M. Coetzee. München: edition text + kritik.

Loimeier, Manfred, 2006: Die Macht des Wortes. Zum journalistischen Interview als Rezeptionsform in der frankophonen, anglophonen und deutschsprachigen Presse – am Beispiel von Ousmane Sembène (Senegal) und Wole Soyinka (Nigeria). (Bayreuth African Studies, 79) Bayreuth: Pia Thielmann & Eckhard Breitinger, Universität Bayreuth.

Loimeier, Manfred, 2002: Wortwechsel. Gespräche mit afrikanischen Autorinnen und Autoren. Interviewsammlung. Bad Honnef: Horlemann.

Loimeier, Manfred, 1998: Zum Beispiel: Afrikanische Literatur. Göttingen: Lamuv.

Loimeier, Manfred, 1996: Zum Beispiel: Ken Saro-Wiwa. Göttingen: Lamuv.

Kontakt Kontakt

Dr. Anja Oed
Institut für Ethnologie und Afrikastudien
Forum universitatis 6
Johannes Gutenberg-Universität
55099 Mainz

Lageplan

Tel 06131-39 25933

Buchtipps

Shimmer Chinodya, Zwietracht (Wunderhorn 2010) Elf. Fußballgeschichten aus Südafrika (Peter Hammer-Verlag 2010) Yizo Yizo. Stories aus einem neuen Südafrika (Peter Hammer-Verlag 2005) 

Africando (Brandes & Apsel 2010) J.M. Coetzee (edition text & kritik 2008) Wortwechsel. Gespräche mit afrikanischen Autorinnen und Autoren (Horlemann 2008)

Macht des Wortes (Bayreuth African Studies 2006) Zum Beispiel: Afrikanische Literatur (Lamuv 1998) Zum Beispiel: Ken Saro-Wiwa (Lamuv, 1996)


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